Taschen

Taschen

Eine ganze Reihe von Taschen begegnet uns alltäglich und erleichtert Transport und Ordnung unseres Hab und Guts. Das Hauptmerkmal ist in der Regel die weiche Struktur der Wände, die zum einen die Leichtigkeit des Transportmittels begünstigt und zum anderen den Platzbedarf variiert. Eine nicht prall gefüllte Tasche nimmt beispielsweise im Kofferraum eines Autos nicht soviel Platz ein und lässt sich noch irgendwo dazwischenklemmen. Ein Koffer dagegen nimmt immer denselben Platz ein. Eine Tasche lässt sich auch oftmals Platz sparend zusammenfalten, wenn sie nicht benötigt wird. Dies gilt bei der internen wie der externen Tasche. Eine Hosentasche trägt kaum auf, wenn sie nicht verwendet wird. Auch eine Tasche innerhalb einer Tasche (etwa Innentaschen in einem Rucksack) nehmen kaum Raum ein, wenn sie nicht befüllt sind und stellen somit einen Reserveplatz dar. Man kann beispielsweise auf dem Hinweg zum Supermarkt eine Einkaufstasche mit zahlreichen zusammengefalteten Taschen befüllen, die dann auf dem Rückweg die Waren aufnehmen.

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Taschen gehören vielleicht zu den vielfältigsten und häufigsten Gegenständen unseres Alltags. Viele andere Aufbewahrungsmittel können auch durch Taschen ersetzt oder zumindest ergänzt werden. Gerade die boomenden elektronischen Geräte für unterwegs haben den Verkauf von Taschen erhöht. Ein einfacher Gegenstand trägt also mit zur technischen Entwicklung der Menschheit bei.
Wer gerade mal außer Haus ist, kann sich selbst bzw. seine Kleidung kontrollieren. Wie viele Taschen verbergen sich darin? Selbst zum Strand nimmt man gern die eine oder andere Tasche mit, wenn man auch dort vielleicht ohne Tasche am Körper in der Sonne liegt.
Taschen bestechen durch ihre Variabilität und Funktionalität. Zudem sind sie leicht und oft auch preiswerter als alternative Transportmittel. Sie sind nicht nur mit einem hohen Nutzwert behaftet, sondern stellen auch ein modisches Accessoire dar.
Auch das Wort Taschen begegnet uns vielfältig und signalisiert, dass etwas klein und leicht für die Tasche ist, etwa der Taschenrechner (im Gegensatz zum Tischrechner), das Taschenmesser, die Taschenlampe usw. Ferner gibt es zahlreiche Redensarten, in denen Taschen eine Bedeutung haben und die meist mit den Themen Armut und Diebstahl verbunden sind: Jemandem etwas aus der Tasche ziehen, in die eigene Tasche wirtschaften, die Hand auf der Tasche liegen oder ruhen haben, einem anderen auf der Tasche liegen, tief in die Tasche greifen müssen oder mit leeren Taschen dastehen. Auf keinen Fall ist es in die Tasche gelogen (eigentlich: Sich in die eigene Tasche lügen = sich etwas vormachen), dass derjenige als geizig bezeichnet wird, der einen Igel in der Tasche hat.