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Ökologische Aspekte bei Taschen

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In Bezug auf Einkaufstaschen wurde das Thema Ökologie bereits ausführlich umrissen. Grundsätzlich gelten diese Überlegungen jedoch auch für andere Taschenarten. Wie bei vielen Gegenständen ist der Verbrauch an Ressourcen bei der Herstellung am höchsten. Selbst bei Autos ergibt sich meist die Berechnung, dass die Produktion umweltschädlicher ist, als der langjährige Gebrauch inklusive Spritverbrauch.
Dementsprechend gilt auch für Taschen, dass es ökologisch sinnvoll ist, sie möglichst lange zu verwenden und den Neukauf zu vermeiden. Sind alte Taschen für den Transporteinsatz nicht mehr geeignet, können sie auch andere Aufgaben übernehmen, etwa die Aufbewahrung diverser Gegenstände. Somit kann vielleicht eine Kiste oder eine Karton eingespart werden.
Ein anderes Thema, wenn es um Umweltschutz geht, ist die Verwendung von Tierfellen oder –häuten für Kleidungsstücke, wobei vor allem Handtaschen Teil der Diskussionen waren und sind. Gemeint sind beispielsweise Modelle aus Krokodilleder. Zwar muss letztlich jeder seine ethischen Grundsätze befragen, bevor er sich zu einem solchen Kauf entscheidet. Es gibt diesbezüglich aber auch eine gesellschaftliche und eine globale Verantwortung. Durch zahlreiche Kampagnen sind solche Taschen mittlerweile weitgehend geächtet. Man kann allerdings manchmal auch den Eindruck gewinnen, dass der ein oder andere Modezar von der Haut gefährdeter Tierarten nicht ablassen kann und die Phasen gelegentlichen Verstummens der lauten Kritik nutzen, um ihre Ideen auf den Markt zu bringen. Bei der Verwendung künstlicher Stoffe mit der praktisch identischen Optik wie bei tierischen Stoffen tritt zwar keine diesbezügliche Gefährdung der Umwelt ein. Jedoch muss man sich dennoch fragen, ob Mann bzw. Frau dieses Selbstverständnis zur Schau tragen möchte. Immerhin sollte die Handtasche aus Krokodilleder, der Löwenschal oder der Nerzmantel früher einmal Exklusivität und die Macht demonstrieren, dass man sich so etwas leisten kann. Sicherlich können wir es uns heute weltweit nicht mehr leisten, den Raubbau an der Natur fortzusetzen. Ebenso müssen sich Modeschöpfer fragen, ob ihnen nicht exklusivere Ideen kommen könnten, als die Verwendung exotischer Tierfelle.